Rückruf-Service für Terminvereinbarung

Unser Rückruf ist kostenlos für Sie.

Felder mit * sind Pflichtfelder!

 

Ab hier wird jetzt für Sie alles leichter


Um eine Scheidung von Anfang an gut im Griff zu haben, sollte man sie sehr gut vorbereiten. Denn viel zu viele Unwägbarkeiten spielen eine Rolle. In unserer Kanzlei unterstützen wir seit Jahrzehnten unzählige Paare dabei, ihre Scheidung gut und erfolgreich abzuschließen. Diese Vorgehensweise ist auch in Ihrem Fall eine wichtige Basis für einen guten Ausgang Ihrer Scheidung. Sollten Sie gerade auf der Suche nach einem guten Scheidungsanwalt sein oder allgemeine Informationen zu diesem Thema suchen, können Sie sich auf unseren Seiten ein wenig umsehen.

 

Hier finden Sie auch Ratschläge, die Ihnen selbst weiterhelfen können. Bitten klicken Sie hierzu einfach auf den nachfolgenden Info-Button. Wenn Sie eine weitergehende Beratung benötigen, nehmen Sie doch einfach unseren persönlichen Rat für Ihren Neustart in Anspruch.

Hier Klicken...

 

Kostenloses Android App

Kann ein Ehegatte die gemeinsame Mietwohnung allein übernehmen? Was passiert mit der Kaution oder einer Betriebskosten- nachzahlung bei der Scheidung?

 

Rechtsberatung in Scheidungsangelegenheiten
von Rechtsanwalt Wolfgang Pasch, Fachanwalt für Familienrecht in München

 

 Die Beantwortung der Frage, wer die Wohnung übernimmt, ist gesetzlich in  § 1568a BGB geregelt. Danach kann ein Ehegatte bei der Scheidung verlangen, „dass ihm der andere Ehegatte anlässlich der Scheidung die Ehewohnung überlässt, wenn er auf deren Nutzung unter Berücksichtigung des Wohls der im Haushalt lebenden Kinder und der Lebensverhältnisse der Ehegatten in stärkerem Maße angewiesen ist als der andere Ehegatte oder die Überlassung aus anderen Gründen der Billigkeit entspricht.“


Sind sich die Ehegatten bei der Scheidung einig, muss der Vermieter zustimmen, dass das Mietverhältnis nur mit einem Ehegatten nach der Scheidung fortgeführt wird (außer in der Person dieses Ehegatten liegen schwerwiegende negative Gründe).

Die Kaution geht auf den in der Wohnung verbleibenden Ehegatten über. Die Ehegatten müssen sich jedoch bei der Scheidung über einen Ausgleich einigen, je nachdem, wer die Kaution bezahlt hat. Kommt es insoweit bei der Scheidung zu keiner Einigung, ist die Aufteilung der Kaution unabhängig des Mietverhältnisses über den Zugewinnausgleich zu klären.
Ebenso  ist die Frage einer Betriebskostennachzahlung bei Scheidung zu klären. Nachzahlungen, die die Zeit betreffen, in der das Ehepaar noch gemeinsam in der Wohnung gelebt hat, sind von beiden Ehegatten in der Regel je zur Hälfte zu zahlen. Zahlt sie ein Ehegatte allein an den Vermieter, so hat er gegen den anderen Ehegatten einen entsprechenden Ausgleichsanspruch.

 

Beispiel:
Zieht der Ehemann z. B. zum 30.09. eines Jahres aus und kommt es für dieses Kalenderjahr zu einer Betriebskostennachzahlung von 240,00 €, so muss die Ehefrau, die in der Wohnung geblieben ist, den Anteil für die Monate Oktober bis Dezember alleine bezahlen (also ¼, mithin 60,00 €); die Nachzahlung für die Monate Januar bis September zahlen beide Ehegatten je zur Hälfte, also jeder 90,00 €. Der Ehemann zahlt so 90,00 € der Nachzahlung, die Ehefrau (60,00 € + 90,00 € =) 150,00 €. Zusammen sind so die 240,00 €, die an Betriebskostennachzahlung geschuldet sind beglichen. Ein Betriebskostenguthaben ist genauso aufzuteilen.

 

 

Das könnte Sie auch interessieren:

 

 

 

 

Rechtsanwaltskanzlei für Scheidung


Rechtsanwalt Pasch auch Fachanwalt für Familienrecht
Anschrift
Ohmstrasse 1
80802 München


Kommunikation


Telefon 089 / 921 31 39 99
Webseite: www.rechtsanwaltmuenchenscheidung.com