Rückruf-Service für Terminvereinbarung

Unser Rückruf ist kostenlos für Sie.

Felder mit * sind Pflichtfelder!

 

Ab hier wird jetzt für Sie alles leichter


Um eine Scheidung von Anfang an gut im Griff zu haben, sollte man sie sehr gut vorbereiten. Denn viel zu viele Unwägbarkeiten spielen eine Rolle. In unserer Kanzlei unterstützen wir seit Jahrzehnten unzählige Paare dabei, ihre Scheidung gut und erfolgreich abzuschließen. Diese Vorgehensweise ist auch in Ihrem Fall eine wichtige Basis für einen guten Ausgang Ihrer Scheidung. Sollten Sie gerade auf der Suche nach einem guten Scheidungsanwalt sein oder allgemeine Informationen zu diesem Thema suchen, können Sie sich auf unseren Seiten ein wenig umsehen.

 

Hier finden Sie auch Ratschläge, die Ihnen selbst weiterhelfen können. Bitten klicken Sie hierzu einfach auf den nachfolgenden Info-Button. Wenn Sie eine weitergehende Beratung benötigen, nehmen Sie doch einfach unseren persönlichen Rat für Ihren Neustart in Anspruch.

Hier Klicken...

 

Kostenloses Android App

Kinder -Sorgerecht -Scheidung

 
Mit der Trennung gehen Fragen zu den Kindern einher. Bisher wurde alles zum Wohl der Kinder wie selbstverständlich gemeinsam. Mit der Trennung müssen viele solcher Fragen plötzlich geklärt werden: Wo wohnt das Kind künftig? Müssen Unterhaltsansprüche für das Kind geltend gemacht werden? Auf welche Schule geht das Kind künftig? Wie oft kann ich meine Kinder sehen, wie werden die Besuchszeiten mit dem Elternteilen geregelt? Wer darf künftig was entscheiden?


In weiten Teilen der Bevölkerung herrscht nach wie vor die Meinung, dass die Eltern um das Sorgerecht bei Gericht streiten müssen. Früher war dies tatsächlich so, das Gericht musste entscheiden, ob künftig allein die Mutter oder der Vater das alleinige Sorgerecht übertragen erhält. Heutzutage verbleibt das Sorgerecht auch nach der Scheidung in der Regel bei gemeinsam bei beiden Elternteilen. Dies entspricht auch dem Wohl der Kinder, da deren Belange so von beiden Eltern wahrgenommen werden und die Eltern einen Streitpunkt weniger haben.


Bei Streitigkeiten um das Sorgerecht übersehen viele Eltern, dass das Sorgerecht zwar rechtlich einerseits das stärkste Elternrecht ist, aber andererseits ein recht ist, dass im täglichen Leben kaum eine Rolle spielt. Das Sorgerecht betrifft zum Beispiel die Beantragung eines Ausweises, die Eröffnung eines Kontos, den Wechsel einer Schule oder eine geplante Operation; hier ist in der Regel die Zustimmung beider Elternteile erforderlich.
Die Belange des täglichen Lebens (z. B. wann geht das Kind zu Bett, wann besucht es welche Freunde, was zieht es heute an, muss bei einer leichten Erkrankung ein Arzt aufgesucht werden, darf es heute fernsehen) darf stets der Elternteil alleine entscheiden, bei dem das Kind lebt.


Unabhängig hiervon muss allerdings der Elternteil, bei dem das Kind lebt, dem anderen Elternteil stets Auskunft über alle wichtigen Belange, die das Kind betreffen erteilen. 

Dies alles formuliert der Gesetzgeber wie folgt:


§ 1687 BGB Ausübung der gemeinsamen Sorge bei Getrenntleben
(1) Leben Eltern, denen die elterliche Sorge gemeinsam zusteht, nicht nur vorübergehend getrennt, so ist bei Entscheidungen in Angelegenheiten, deren Regelung für das Kind von erheblicher Bedeutung ist, ihr gegenseitiges Einvernehmen erforderlich. Der Elternteil, bei dem sich das Kind mit Einwilligung des anderen Elternteils oder auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung gewöhnlich aufhält, hat die Befugnis zur alleinigen Entscheidung in Angelegenheiten des täglichen Lebens. Entscheidungen in Angelegenheiten des täglichen Lebens sind in der Regel solche, die häufig vorkommen und die keine schwer abzuändernden Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben. Solange sich das Kind mit Einwilligung dieses Elternteils oder auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung bei dem anderen Elternteil aufhält, hat dieser die Befugnis zur alleinigen Entscheidung in Angelegenheiten der tatsächlichen Betreuung. § 1629 Abs. 1 Satz 4 und § 1684 Abs. 2 Satz 1 gelten entsprechend.
(2) Das Familiengericht kann die Befugnisse nach Absatz 1 Satz 2 und 4 einschränken oder ausschließen, wenn dies zum Wohl des Kindes erforderlich ist.


Insoweit ist es wichtig darauf zu verweisen, dass es für Kinder, aber natürlich auch für die Eltern, sehr belastend ist, wenn über die Kinder oder das Sorgerecht gestritten wird und dies gar vor Gericht. Kinder bekommen diese Streitigkeiten stets in irgendeinem Maß mit. Soweit die Kinder jedoch erfahren, dass ihre Eltern die Sorgen um die Kinder gut miteinander regeln können, so lernen Kinder frühzeitig, mit Problemen gut umzugehen und wachsen mit der erforderlichen Sicherheit und Vertrauen auf.


Es empfiehlt sich daher, dass Sie als Elternteil möglichst frühzeitig, am besten zu Beginn des Trennungsjahres, anwaltliche Beratung in Anspruch nehmen. Hierbei können das Sorgerecht, aber auch die anderen Belange wie Besuchsrecht, Elternplan, Kindesunterhalt geregelt werden.


Rufen Sie daher zwecks Terminvereinbarung in der Kanzlei an. Ein Besprechungstermin kann kurzfristig wahrgenommen werden.


 

Rechtsanwaltskanzlei für Scheidung


Rechtsanwalt Pasch auch Fachanwalt für Familienrecht
Anschrift
Ohmstrasse 1
80802 München


Kommunikation


Telefon 089 / 921 31 39 99
Webseite: www.rechtsanwaltmuenchenscheidung.com